Ein Roboter für alle Fälle

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Kommunalbranche

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IMG_0130 Dort, wo es auch den härtesten Feuerwehrmännern zu gefährlich wird, ist sein Einsatzgebiet: Der intelligente Roboter der Firma taurob dringt ferngesteuert in explosions- oder einsturzgefährdete Häuser vor, um die Lage zu erkunden.

 

 

 

 

 

 

Er liefert dabei aktuelle Messdaten und Bilder und kann dort, wo Schadstoffe ausgetreten sind, Proben entnehmen. Der neue Roboter „taurob tracker“ verringert die Gefahren für Einsatzkräfte bei Feuerwehreinsätzen und liefert gezielt Lageinformationen und Kamerabilder von Orten, deren Begehung für Menschen viel zu gefährlich wäre. Mit seiner kompakten Größe (85cm Länge, 58cm Breite und 35cm Höhe) kriecht er in enge Schächte, überwindet mühelos Stiegen und rollt durch verrauchte Gänge. An einem 1,4 Meter langen, schwenkbaren Greifarm können Sensoren wie Wärmebildkameras, Strahlen-oder Gasmessgeräte, aber auch Werkzeuge befestigt werden, die wichtige Proben oder Messdaten liefern. Ein spezielles Kettenfahrwerk ermöglicht, dass der „taurob tracker“ mit jedem Untergrund zurechtkommt. 


Der Roboter ist extrem robust, wasserdicht und als einziger Roboter weltweit auch ATEX-zertifiziert. Das bedeutet, dass der Roboter auch in eine explosionsgefährdete Umgebung geschickt werden kann, da er selbst (durch Funkenschlag oder Ähnliches) keine Explosion auslösen kann. Das Gehäuse aus Carbon kann nach einem Einsatz in verseuchtem Gebiet auch ganz leicht abgewaschen werden.
„Das Wichtigste ist aber“, so der Entwickler und Geschäftsführer der Firma taurob, Dr. Lukas Silberbauer, „dass der Roboter einfach zu bedienen ist. Im Ernstfall ist keine Zeit, eine Bedienungsanleitung zu lesen.“ Deshalb erfolgt die Entwicklung einer einfachen, aber intelligenten Steuerung auch in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Wien.

Dr. Lukas Silberbauer hat schon im Rahmen seiner Dissertation einen Roboter entwickelt – damals aber für die Suche nach Landminen. Zusammen mit seinem Partner Mag. Matthias Biegl, einem Betriebswirt, hat er dann überlegt, wo ein solcher Roboter sonst noch Nutzen für Menschen in gefährlichen Einsätzen stiften kann. Nach zahlreichen Gesprächen mit Feuerwehren in ganz Österreich, die allesamt begeistert waren, wurde damit begonnen, den Roboter entsprechend den ermittelten Kundenwünschen und Anforderungen zu entwickeln. Partner dabei ist die Berufsfeuerwehr Wien, die sich ganz stark mit ihrem Know-how und Wünschen einbringt.

Das Ergebnis langer Entwicklungen ist ein Prototyp eines Roboters, der über ein Steuerungsassistenzsystem verfügt, das selbst „mitdenkt“ und den Benutzer bei schwierigen Manövern unterstützt. Die intuitive Steuerung erfolgt aus sicherer Entfernung über einen Tablet-PC mit Hilfe eines Joysticks. „Ein zweiter Prototyp, der die Vorstufe zur Serie darstellt, wird in den nächsten Wochen fertig sein“, freut sich Matthias Biegl, der sich in dem 2010 gegründeten Unternehmen um die wirtschaftlichen Belange kümmert. Dann wird es nicht mehr lange dauern, bis die kleinen, robusten Roboter bei härtesten Bedingungen im Einsatz sind.

Nähere Informationen bekommen Sie bei:
taurob OG
Perfektastraße 55/1
1230 Wien
Telefon: +43 1 698 25 19
E-Mail: [email protected]
www.taurob.com

 

 

 

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Bilder © taurob OG

 
 
 



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