Linzer Winterdienst-Mitarbeiter sind diesen Winter stark gefordert

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VizeBgm. Bernhard Baier (re) bedankt sich für den Winterdiensteinsatz.

Bisher wurden 1.960 Tonnen Streusalz und 410 Tonnen Splitt ausgebracht
Während der heurigen Wintersaison, die mit 1. November 2020 begann, ging es für den städtischen Winterdienst ganz schön zur Sache, zumal Frau Holle auch die Landeshauptstadt im Jänner 2021 mit einer anhaltend weißen Schneedecke überzog. Kein Wunder also, dass in der heurigen Saison, die ja trotz der milderen Temperaturen der vergangenen Tage bei weitem noch nicht beendet ist, die ausgebrachte Menge an Streusalz und Splitt gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres kräftig anstieg.

„In der heurigen Saison, die ja noch nicht vorbei ist, wurden vom städtischen Winterdienst bisher insgesamt 1.960 Tonnen Streusalz als Auftaumittel und 410 Tonnen Splitt bis 5. Februar auf die Linzer Haupt- und Nebenstraßen sowie auf Rad- und Gehwege ausgebracht“, bilanziert Vizebürgermeister Mag. Bernhard Baier über die vergangenen Wochen.

Im Vergleich zur heurigen Saison wurden im Winter 2019/2020 bis Anfang Februar 640 Tonnen Streusalz und 80 Tonnen Streusplitt in Linz ausgebracht. Für die gesamte Saison 2019/2020 waren es schlussendlich 732 Tonnen Salz und 96 Tonnen Splitt, wobei es sich im Vorjahr um einen äußerst milden Winter handelte.

Der 10-Jahres-Schnitt liegt bei Streusalz in der Landeshauptstadt bei 2.035 Tonnen und bei Splitt bei 396 Tonnen. „Die vergangenen Wochen haben den Einsatzkräften sehr viel abverlangt. Durch ihr rasches Handeln und ihr großes Engagement trugen sie wesentlich zur Sicherheit auf den Linzer Straßen und Gehwegen bei“, bedankt sich Vizebürgermeister Baier bei den Mitarbeitern des städtischen Winterdienstes.

Bei der Betreuung der Verkehrswege in der Landeshauptstadt (untergliedert in Hauptverkehrswege, Nebenstraßen, Radwege und Gehsteige) wird nach den Winterdienstrichtlinien für Bundes-, Landes-, und Gemeindestraßen vorgegangen. Die mit einer ÖNORM vergleichbare Richtlinie legt die Betreuungszeiten und auch die Räumungsumlaufzeiten fest, die von der Stadt Linz aus Haftungsgründen strikt einzuhalten sind.

Seit einigen Jahren wird dabei im Zuge der Förderung der sanften Mobilität ein Schwerpunkt auf die Betreuung der Radwege gelegt. Die Betreuung der Gehsteige unterliegt dagegen fast ausschließlich den jeweiligen Eigentümerinnen und Eigentümern im Zuge der Anrainerverpflichtung gem. StVO 1960, § 93 (1).

Gravierende Einsparungen von Trockensalz konnten in den vergangenen Jahren mit dem Einsatz der Feuchtsalztechnologie erzielt werden, bei welcher unmittelbar vor Ausbringen des Salzes eine Solelösung beigemengt wird, um ein Verfrachten und Aufwirbeln des Trockensalzes auf den Verkehrsflächen zu minimieren.

Inklusive Straßen, Rad- und Gehwegen werden in Linz 1.300 Kilometer öffentliche Verkehrsflächen geräumt.

Quelle und Foto: Stadt Linz