Gut fürs Mikroklima: Begrünte Buswartehäuschen in Villach

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Fürs Mikroklima: Bürgermeister Günther Albel, Simone Lampersberger, Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig und Roland Simonetitsch vor einem begrünten Buswartehäuschen. © Kerstin Giannakopoulos

Weniger Feinstaub und Kohlendioxid, mehr Sauerstoff: Weil jedes Stück Grün für Klimafreundlichkeit und angenehmere Temperatur in der Stadt wertvoll ist, hat Villach jetzt auch etliche Buswartehäuschen bepflanzt.

Fünf weitere Buswartehäuschen in der Villacher Innenstadt sind ab sofort neue grüne Inseln: „Im Vorjahr haben wir sieben Bushäuschen erfolgreich mit Seedum bedeckt. Jetzt folgten weitere fünf, die mit Moosmatten auf dem Dach ausgestattet wurden und teils auch vertikale Begrünung erhielten“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig. Vor der Stadthalle in der Tiroler Straße, in der Dreschnigstraße beim LKH, am Udo-Jürgens-Platz an der Draulände und in der St. Martiner Straße beim Gymnasium etwa haben die Dächer der Wartehäuschen eine dicke Moosmatte bekommen. An der Seitenwand erfreuen hübsche Blumen das Auge und sorgen zusätzlich für ein gutes Klima. Gegossen werden müssen lediglich die vertikal wachsenden Blumen, Moos und Seedum begnügen sich mit Regenwasser und speichern dieses.

Katholnig: „Die Begrünung reduziert Feinstaub um 75 Prozent und CO2 ebenfalls.“ Die Moosmatten sorgen außerdem für mehr Feuchtigkeit, die sie langsam als Wasserdampf an die Luft abgeben, sie produzieren Sauerstoff, filtern Schadstoffe aus dem Regenwasser, halten Feinstaub fest und nehmen das Klimagas CO2 auf. „Jede grüne Insel in der Innenstadt ist wertvoll für das Klima“, sagt Nachhaltigkeitsreferentin Sarah Katholnig. „Die bepflanzten Buswartehäuschen sind nicht nur hübsch, sondern auch wertvoll für ein angenehmeres Klima und steigern die Aufenthaltsqualität für die Bürgerinnen und Bürger.“

Was die Referentin ganz besonders freut: „Unsere engagierte Mitarbeiterin Simone Lampersberger von der städtischen Abteilung Plakatierung ist auf die Begrünungs-Idee gekommen und hat das Projekt mit Expertenunterstützung ausgetüftelt.“

Roland Simonetitsch von der Firma EPAMEDIA, welche die Buswartehäuschen betreibt, freut sich über die klimafreundliche Behübschung durch die Stadt Villach.

Nähere Informationen: https://villach.at