„Der Unimog ist nicht nur ein Fahrzeug, er ist ein Konzept“

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Das sagt Rainer Partelly, der seit Oktober 2019 bei der Firma Pappas die Kundschaft in Tirol und Vorarlberg betreut. Der 56-Jährige kennt sich bei Unimog und anderen Kommunalfahrzeugen bestens aus, denn er war zuvor bei einer deutschen Unimog-Vertretung tätig, davon 10 Jahre im Außendienst und 15 Jahre lang als Verkaufsleiter.

Rainer Partelly

„Ich freue mich sehr, dass ich wieder im Außendienst tätig bin, da es mir sehr viel Spaß macht“, erzählt Partelly, den man wohl ohne Übertreibung als Profi im Kommunalgeschäft bezeichnen kann, immerhin verfügt er über eine 30-jährige Erfahrung in der Branche. Zu Hause ist Rainer Partelly im Landkreis Rosenheim in Deutschland, gleich hinter der Grenze. „Damit bin ich schnell in Tirol und Vorarlberg und auch schnell im Büro in Eugendorf in Salzburg, das passt sehr gut“, erzählt Partelly, dessen Kunden in Österreich vorwiegend Städte und Gemeinden, das Land Tirol und die ASFINAG sind. Aber auch die Industrie, Energieversorger, die Wasserwirtschaft und viele Lohnunternehmen, die für Städte und das Land den Winterdienst erledigen, werden von ihm betreut.

Der U 430 beim Winterdienst in Leogang ist ausgerüstet mit Schneefräse und Schneepflug von Kahlbacher.

Beschaffung aus einer Hand
Bei Partelly wird am meisten der Unimog U430 mit 300 PS samt Aufbauten für Winter- und Sommerdienst nachgefragt. „Wir bieten den Unimog samt Aufbauten von fast allen Aufbaugeräteherstellern an“ sagt Rainer Partelly. „Wenn Sie einen LKW bestellen, bekommen Sie ein Fahrgestell. Wir bieten mit dem Unimog aber eine Gesamtlösung für alle Bedürfnisse des Kunden an. Der Unimog ist nicht nur ein Fahrzeug, er ist ein Konzept. Alleine bringt ihnen der Unimog nicht viel, Sie können ihn als Zugfahrzeug verwenden. Seine Vorzüge spielt der Unimog aber erst mit Geräten wie Schneepflug, Streuer oder Mähgeräten aus. Beim Schneefräsen überzeugen die leistungsstarke mechanische Frontzapfwelle und der stufenlose hydrostatische Fahrantrieb. Es gibt über 3.000 Anbaugeräte für den Unimog und der Kunde kann bei uns alles aus einer Hand kaufen, inklusive spezieller Lösungen“, erklärt Partelly die Vorzüge des Unimog, dem „Schweizer Messer“ unter den Trägerfahrzeugen.

Fast unschlagbar wird der Unimog wenn es in den schneereichen Tiroler Wintern um den Einsatz mit Schneefräsen geht. Ein weiteres Highlight ist auf kurvigen Bergstraßen und engen Ortkernen die Hinterachszusatzlenkung, die dafür sorgt, dass der Unimog auch wirklich überall seine Arbeit verrichten kann.

Braucht ein Kunde etwa einen Kran auf seinem Unimog, kommt der Kranhersteller ebenfalls zur Beratung zum Kunden und gemeinsam wird dann eine Lösung erarbeitet. Der gesamte Kauf wird aber von Pappas abgewickelt, damit hat der Kunde einen einzigen Ansprechpartner im gesamten Beschaffungsvorgang.

Dabei setzt Pappas auch auf regionale Anbieter. So arbeitet Pappas in Tirol mit dem Unternehmen Gögl aus Kramsach zusammen, das Kipperpritschen für den Unimog und die Mähanhänger für MULAG herstellt aber auch mit Kahlbacher aus Kitzbühel bei Winterdienstgeräten und Empl Kaltenbach vor allem bei Feuerwehraufbauten.
Eine perfekte Lösung bietet Pappas bei der Unimog Beschaffung durch die BBG Listung. Somit ist eine vergaberechtlich einwandfreie Bestellung per Knopfdruck für alle BBG gelisteten Kunden möglich.

Hansa und Multihog als Ergänzung
Bei Pappas kann nicht nur ein Unimog samt Aufbauten bestellt werden, sondern auch kompaktere Geräteträger. „Der Hansa ist ein Schmalspurfahrzeug, das es in verschiedenen Kategorien von 125 bis 180 cm Breite gibt. Es ist ähnlich wie der Unimog, nur viel kleiner. Wo der Unimog zu groß ist, kommt der Hansa zum Einsatz“, erklärt Partelly, der sich bei den Fahrzeugen von Hansa bestens auskennt, da er diese bei seinem vorigen Arbeitgeber ebenfalls im Portfolio hatte.
Eine kleinere Alternative zum Unimog ist auch der Mulithog, der in Österreich ebenfalls von Pappas vertrieben wird. Diese Geräteträger sind Schmalspur-Knicklenktraktoren in verschiedenen Leistungsklassen von 75 bis 130 PS. „Das Gesamtkonzept, dem Kunden einen Geräteträger mit passenden Aufbauten und Anwendungslösungen anzubieten, verfolgen wir natürlich nicht nur beim Unimog, sondern auch bei Hansa und Multihog“, sagt Partelly.

Sicheres Arbeiten im Unimog
Für Unimog-Experten Rainer Partelly hat der Unimog zahlreiche Vorteile gegenüber Traktoren, die in Vorarlberg und Tirol auch oft im Winterdiensteinsatz sind. So ist vor allem in Deutschland das sogenannte „Vorbaumaß“ ein großes Thema. Dabei geht es darum, dass der Fahrer etwa auf einem Traktor mit vorne aufgebautem Schneepflug zu weit hinten sitzt, um optimal in eine Kreuzung einsehen zu können. In Deutschland etwa braucht es hier sogar ein spezielles Kamerasystem oder einen Einweiser. Auch wenn in Österreich die Gesetzeslage anders ist, ein Pluspunkt in Sachen Sicherheit ist es auf jeden Fall, dass beim Unimog dieses Vorbaumaß eingehalten ist und der Unimog damit mehr Sicherheit im Kreuzungsbereich bietet.
„Mit dem Unimog U219 haben wir auch den perfekten Unimog für all jene, die nach dem U1400 auf einen Traktor umgestiegen sind“, erklärt Partelly. „Der kompakte U219 eignet sich perfekt fürs Gebirge und beengte Verhältnisse. Daher setzten auch die Feuerwehren in diesen Regionen vermehrt auf den Unimog statt auf einen klassischen LKW – und wir liefern den Unimog natürlich auch mit Aufbauten für Feuerwehren.“
Das „Konzept Unimog“ funktioniert nicht nur im Kommunalbereich, sondern überall wo ein Fahrzeug gefragt ist, das mehr können muss als nur fahren.