Ein E-Bike als Dienstfahrzeug

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Im Frühjahr 2019 startet in Linz ein Testbetrieb mit fünf E-Bikes für Magistrats- und Ordnungsdienstmitarbeiter. Im Zeitraum von 12 Monaten soll geprüft werden, ob „Company-E-Bike“ auch für Arbeitsfahrten im öffentlichen Dienst funktioniert und entsprechend genutzt wird.

Vor allem für den Linzer Ordnungsdienst liegen die Erwartungen an die neuen Einsatzfahrzeuge hoch: „Durch die Verbesserung der Mobilität kann der Linzer Ordnungsdienst effizienter für Ordnung und Sicherheit sorgen. Es ist erfreulich, dass mit Company-E-Bike auch die Vernetzung zwischen Magistrat und Ordnungsdienst gesteigert und Synergien sinnvoll genutzt werden können“, erklärt Vizebürgermeister Detlef Wimmer. So soll sich durch den Einsatz der Elektroräder die Einsatzreichweite erhöhen und für eine effizientere Arbeitsweise bei entlegenen Einsatzorten sorgen.

Die E-Bikes werden vom Dienstleister movelo angemietet, der auch eine Abstell- und Ladeanlage an einem betrieblichen Standort zur Verfügung stellt. Die Buchung der Räder durch die MitarbeiterInnen erfolgt via App.

Größerer Aktionsraum des Ordnungsdienstes
„Derzeit legen unsere Ordnungsdienstmitarbeiter eine tägliche Wegstrecke zwischen 20 und 25 km zurück. Großräumigere Stadtteile wie der Pöstlingberg sind so nur mit großem zeitlichem Aufwand zu betreuen. Durch die Ausstattung unserer Mitarbeiter mit E-Fahrrädern können wir unseren Aktionsraum und unsere Effizienz deutlich erhöhen – davon haben alle Linzerinnen und Linzer etwas“, so der Ordnungsdienst der Stadt Linz (OSL)-Geschäftsführer Mario Gubesch.

Sollte sich das System bewähren, so ist im nächsten Schritt eine Erweiterung auf das Alte Rathaus angedacht. Auch im Bereich des OSL ist eine Ausdehnung auf einen dezentralen Standort denkbar.

 

Quelle und Bild: Magistrat der Stadt Linz