Ein Rathaus für alle

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Der Magistrat St. Pölten möchte als gutes Vorbild dienen und zeigt auf, wie wichtig es ist, Maßnahmen und Projekte in den verschiedenen Bereichen für ein gutes Miteinander umzusetzen. (Foto: Josef Vorlaufer)

Die Stadt St. Pölten hat sich zum Ziel gesetzt, das Rathaus in Zukunft barrierefrei zu gestalten. Das ist allerdings schon aufgrund der historischen Bausubstanz kein einfaches Unterfangen.

Menschen mit Seh-, Geh-, oder Hörbehinderungen stehen im Alltag auf vielen Ebenen vor Herausforderungen. Die Stadt St. Pölten hat es sich zum Ziel gesetzt, Barrieren Schritt für Schritt abzubauen.

Alle Menschen – und zwar unabhängig davon, ob sie hör-, sehbeeinträchtigt oder mobilitätseingeschränkt sind – sollen am gemeinsamen Leben teilhaben können, so wie sie selbst es wünschen. Ein erster Schritt dazu ist, dass das Rathaus für alle leicht erreichbar ist.

„Schritt für Schritt wird daran gearbeitet, dass das Rathaus zugänglicher wird. Gänzliche Barrierefreiheit ist aufgrund der historischen Bausubstanz eine schwierige Aufgabe, die wir sukzessive in Angriff nehmen. Gemeinsam mit dem Büro für Diversität setzen wir auf Inklusion auf allen Ebenen und sind auch offen für konstruktive Kritik und Ideen zum Thema Barrierefreie Stadt“, so Bürgermeister Matthias Stadler.

Hilfestellungen bei Terminen vor Ort
Mit einem Bündel von Maßnahmen wird das Rathaus sukzessive barrierefreier gestaltet: Seit Jänner 2022 können hochwertige Hörhilfen samt Headsets und ein Rollstuhl von Bürgerinnen und Bürgern für Termine am Magistrat ausborgt werden, ein größenverstellbarer Tisch ermöglicht Gespräche „auf Augenhöhe“, Durchsagen im Lift helfen bei der Orientierung im Haus und ein eigener Raum im Erdgeschoss kann für Amtstermine gebucht werden.
Das ist aber noch nicht alles, weitere Schritte sollen folgen.

Nähere Informationen: www.st-poelten.at