Eisenstadt fördert Fußgängerverkehr

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Bürgermeister Thomas Steiner (li. außen) und Umweltgemeinderat Gerald Hicke (re. außen) mit dem Fragebogen, der die Potentiale des „zu-Fuß.Gehens“ ausloten soll.

Unter dem Motto „Eisenstadt geht“ startet die Stadt im Februar 2021 eine Befragung zum Thema „zu-Fuß-gehen“. Ziel ist, dass die EisenstädterInnen in Zukunft mehr Wege zu Fuß zurücklegen – und die Stadt interessiert, wie sie das optimal unterstützen kann.

Die Landeshauptstadt des Burgenlandes möchte in den nächsten zwei Jahren alle BürgerInnen erreichen und ihnen die Vorteile des „zu-Fuß-Gehens“ aufzeigen. Im Vordergrund steht, alle zu motivieren: „Egal ob jung oder alt, sportlich oder gechillt, alle dürfen und sollen mitmachen. Das gemeinsame Ziel: gesünder zu leben, mehr Alltagsbewegung und Spaß daran zu haben sowie weniger Umweltbelastungen zu erzeugen“, erläutert Bürgermeister Thomas Steiner.

„Wir wollen hier aktiver werden und mit dem Bürger noch mehr in Dialog treten und setzen dafür jetzt im wahrsten Sinne einen wichtigen, ersten Schritt“, so Steiner. Das Projekt startet im Jahr 2021 mit einer Befragung, die sich an die Bevölkerung richtet. Ziel ist es, Eindrücke und Verbesserungspotentiale zum Thema „zu-Fuß-gehen zu sammeln und somit den Fußverkehr stärker fördern zu können. Die Teilnahme an der Befragung ist online von 1. bis 28. Februar möglich, außerdem liegt ein Fragebogen dem Amtsblatt bei, dieser kann vor dem Rathaus in einen Briefkasten geworfen werden.

Online-Präsentation im März
Die Ergebnisse der Befragung werden bei einer Online-Veranstaltung am 19. März 2021 präsentiert. Weitere Programmpunkte der Veranstaltung sind ein Vortrag von Prof. DI Dr. Hans-Peter Hutter, Umweltmediziner an der Universität Wien, zum Thema „Gesunde Mobilität – Wie kann ich in Zeiten von Corona mobil sein und gesund bleiben?“ und ein Best-Practice-Beispiel aus dem kleinen Ort Göfis in Vorarlberg.

Eisenstadt als Vorreiter
Parallel zu den geplanten Aktionen werden in der Stadt Eisenstadt Strukturen aufgebaut, damit in der kommunalen Verwaltung und Politik das „zu-Fuß-Gehen“ besser etabliert werden. Aktuell werden Fußgeherbeauftragte ausgebildet, die künftig bei kommunalen Entscheidungen gute Bedingungen für den Fußverkehr gewährleisten. Langfristig soll Eisenstadt österreichweit Vorreiter in allen Fragen der Fußgängermobilität werden. „Eisenstadt ist die Stadt der kurzen Wege. Eine große Anzahl an Erledigungen, Einkäufen, Amtswegen und dergleichen können zu Fuß gemacht werden. Das wollen wir nun vermehrt ins Bewusstsein der Menschen rücken“, so Umweltgemeinderat Gerald Hicke.

Quelle und Foto: Magistrat der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt