Eisenstadt verbessert die Infrastruktur für E-Mobilität

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Derzeit gibt es in der burgenländischen Landeshauptstadt 13 E-Tankstellen. Durch die steigende Anzahl der E-Bikes und E-Autos steigt auch der Bedarf an öffentlich zugänglichen Ladestationen. Bürgermeister Thomas Steiner und Gemeinderätin Anja Haider-Wallner haben sich in Oberwart ein innovatives Projekt angesehen: Ladestationen in Straßenlaternen.

„E-Mobilität leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und dafür braucht es auch die entsprechende Infrastruktur. Straßenlaternen mit Ladestationen zu versehen ist ein innovatives Projekt, dessen Umsetzung wir nun auch für Eisenstadt prüfen“, erläutert Bürgermeister Thomas Steiner.

Anja Haider-Wallner ergänzt: „Unser Ziel ist ein durchdachtes System von Lademöglichkeiten in ganz Eisenstadt, das den Bedürfnissen der Menschen, die e-mobil unterwegs sind, entgegenkommt.“

Fördermöglichkeiten für Elektromobilität
Die Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt fördert den Ankauf oder die Umrüstung von Elektrofahrzeugen sowie von gasbetriebenen PKW. Ebenfalls wird der Ankauf von Fahrrädern mit Elektrohilfsantrieb finanziell unterstützt. Die Förderung basiert auf einen einmaligen, nicht rückzahlbaren Zuschuss.

Neuanschaffung E-Fahrrad: € 150,-
Neuanschaffung E-Scooter für gehbehinderte Personen: € 150,-
Neuanschaffung E-Moped bzw. Motorrad: € 200,-
Neuanschaffung E-Auto: € 375,-
Umbau auf E-Auto: € 375,-

Gratisparken für Elektro-Autos
Seit dem 1. April 2017 sind E-Autos auch durch die grünen Kennzeichen noch deutlicher von „normalen“ Autos zu unterscheiden. Dieser Beitrag zur Vermeidung fossiler Brennstoff wird auch in der burgenländischen Landeshauptstadt honoriert.

Mehrspurige Kraftfahrzeuge mit weißen Kennzeichentafeln mit grüner Schrift sind in Eisenstadt von der Parkgebühr in der gebührenpflichten Kurzparkzone befreit. Es ist jedoch notwendig mittels gut sichtbarer Parkscheibe die Ankunft am Parkplatz anzuzeigen, da die Parkdauer auf drei Stunden begrenzt ist.

Besitzer von E-Fahrzeugen ohne grünes Kennzeichen, bzw. Besitzer von gasbetriebenen Autos sind ebenfalls von der gebührenpflichtigen Kurzparkzone befreit, müssen jedoch die Befreiung im Magistrat beantragen und dann die ausgestellte Karte gemeinsam mit der Parkscheibe gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe anbringen.

Quelle: https://www.eisenstadt.gv.at