Entdeckungsreise mit dem Rad zu architektonischen Highlights

198
Die beiden Organisatoren Günter und Markus Lang zum Start des passathons 2021 - RACE FOR FUTURE vor dem Leuchtturm 1. Plusenergie-Wohnanlage von Wiener Wohnen gemeinsam mit Architekt Martin Treberspurg (Mitte). © passathon

Die österreichweite Aktion „passathon“ bringt den Menschen klimaschonendes Bauen näher. Erkunden kann man die 541 Plusenergiegebäude und Passivhäuser ganz umweltschonend mit dem Fahrrad. 26 verschiedene Routen führen durch 200 Gemeinden in ganz Österreich. Die Aktion startet am 16. April und dauert bis zum 16. Oktober 2021. Für jedes besuchte Gebäude gibt es, sofern via „Österreich radelt“-App registriert, Punkte für die „passathon Trophy 2021“.

Der „passathon – RACE FOR FUTURE“ ist ab sofort startklar zum weltweit größten Outdoor-Event für klimagerechtes Bauen und Sanieren. In ganz Österreich kann die Bevölkerung in den kommenden sechs Monaten auf 26 Routen durch 200 Gemeinden 540 klimaschonende Gebäude individuell mit dem Rad erkunden. Unter dem Motto „Gut für deine Gesundheit! Gut für unser Klima!“ wird sichtbar, wie die Klimaneutralität bis 2040 für den Gebäudesektor in Österreich Realität werden kann. Der passathon führt die TeilnehmerInnen mit Hilfe der „Österreich radelt“-App zu architektonischen Leuchtturmobjekten und bietet gerade in Corona-Zeiten mit dem Rad individuelle Bewegungsmöglichkeiten im Freien bei sicherem Abstand.

Vorzeigeprojekte in Salzburg
Im Bundesland Salzburg führt die Route zu 18 Plusenergiegebäuden, Passivhäuser und „klima:aktiv-Gold“-Gebäuden, sie liegen zwischen Thalgau und Kuchl. Wer alle per Rad besucht, legt dabei zumindest 66 Kilometer zurück. Drei der Vorzeigeprojekte wurden von der Stadt Salzburg gebaut: Der Bildungscampus Gnigl, das Sportzentrum Nord und das Paracelsusbad. „Der passathon verbindet Bewegung und Klimaschutz und lädt zu einer Entdeckungsreise ein, die klimatechnische, aber auch architektonische Highlights in den Mittelpunkt rückt“, so Baustadträtin Martina Berthold.

Vier Routen in Vorarlberg
Auch in Vorarlberg wird Rad gefahren. „Von den insgesamt 541 Leuchttürmen, die bundesweit ausgewählt wurden, befinden sich 145 in Vorarlberg“, freuen sich Klimaschutzlandesrat Johannes Rauch und Wohnbaulandesrat Marco Tittler. Diese können über vier Routen erradelt werden.

„Die Aktion führt eindrückliche Beispiele für energieeffizientes Bauen in Vorarlberg vor Augen“, hält Landesrat Tittler fest. „Dass über ein Viertel aller österreichweit ausgewählten Projekte in Vorarlberg liegen, ist eine große Anerkennung für den früh etablierten Vorarlberger Fokus auf nachhaltiges Bauen. Dieser Fokus umfasst neben der Energieeffizienz auch innovative Bauweisen und die Forcierung natürlicher Baustoffe“, so Tittler. Für Teilnehmende in Vorarlberg stehen vier Routen zur Auswahl: Zwei gemütliche Rheintal-Touren (Unterland und Oberland) und eine sportlichere Bregenzerwald-Runde. Erstmals wird auch eine Bergchallenge durch das Montafon mit Silvretta-Hochalpenstraße und Arlbergpass angeboten. Es kann aber auch Jede und Jeder eine individuelle Tour für sich selbst wählen. Die App weist den Weg zu den Gebäuden (Leuchttürmen) und beim Vorbeifahren werden die Punkte registriert. Ab 24 gesammelten Leuchttürmen kann man beim Gewinnspiel teilnehmen.

So funktioniert die Teilnahme am „passathon“
Die „Österreich radelt“-App auf dem Handy installieren und für den „passathon“ registrieren. Den Radroutenvorschlägen folgen oder einfach eine individuelle Route fahren. Alle Informationen über den jeweiligen „passathon“-Leuchtturm zeigt die App beim Besuch vor Ort direkt auf dem Handy an. Die Informationen können aber auch später in Ruhe durchgelesen und durchgesehen werden.

Nähere Informationen: www.passathon.at