Gemeinde Arzl setzt auf Kahlbacher

72
Bauhofvorarbeiter Charly Dingsleder und sein Team. © Bauhof Arzl

Die rund 3.100 Einwohner zählende Gemeide Arzl im Pitztal in Tirol schwört seit über 20 Jahren auf die Winterdienstgeräte aus dem Hause Kahlbacher.

Der Winterdienst in hochalpinem Gebiet ist eine Herausforderung, berichtet Bauhofleiter Charly Dingsleder: „Wir müssen Höhenlagen zwischen 700 und 1.600 Meter Seehöhe abdecken. Da kann es leicht sein, dass es oben schneit und unten nur regnet.“ Dafür braucht es gute Ausrüstung, die in Arzl von der Firma Kahlbacher kommt.

Der Bauhof der Gemeinde erledigt den Winterdienst mit Hilfe von zwei starken Großtraktoren (Fendt Vario mit 240 PS und Same Iron 130 PS), auf denen jeweils ein Pflug – der Gleitscharschneepflug STS 270 und der Mehrzweckschneepflug DS 260 – sowie je ein Selbstladestreuer Agrys 150 aufgebaut sind. Der Agrys 150 ist ein Einkammerstreugerät für die selbsttätige Aufnahme von Streumitteln und speziell für den Anbau auf Traktoren konzipiert. Zusätzlich ist er noch mit einer COMFORT Steuerung geschwindigkeitsabhängig digital und mit GPS-Erfassung ausgestattet, was eine effiziente Streuung ermöglicht. Gestreut wird in Arzl Splitt, aber auch Trockensalz; denn der Streuautomat ist für beides ausgelegt.

„Zusätzlich haben wir noch eine große Kahlbacher-Seitenwallfräse T 1000/1400“, erklärt Dingsleder, der gemeinsam mit seinen sieben Mitarbeitern für den Winterdienst in der Gemeinde verantwortlich ist. Mit der Seitenfräse werden in erster Linie von Schneepflügen aufgeworfenen Seitenwälle aus den Siedlungsbereichen aufgenommen und abtransportiert. Besonderes Augenmerk gilt auch den Gehsteigen, welche ebenfalls mit Hilfe der Fräse schneefrei gemacht werden. „Wir verladen pro Winter zwischen 600 und 800 Kubikmeter Schnee, um die Fahrbahnbereiche zu entlasten und zwei Fahrspuren erhalten zu können“, erklärt der Bauhofleiter. Für eine lückenlose winterliche Betreuung des weiträumigen Ortsgebietes bekommen die Männer vom Bauhof noch Unterstützung von einem Privatunternehmer, der dann ebenfalls mit seinem Traktor ausrückt.

Top-Geräte mit erstklassigem Kundenservice
Nachdem es in der kleinen Gemeinde Arzl im Pitztal keine Reservefahrzeuge gibt, muss im Falle eines Defekts der Kahlbacher-Kundendienst blitzschnell ausrücken: „Das hat in den letzten 20 Jahren, in denen ich Bauhofleiter bin, immer sehr gut funktioniert“, sagt Dingsleder. „Durch die Nähe zu Kitzbühel war immer alles innerhalb von vier bis fünf Stunden erledigt. Auch bei den Verschleißteilen haben wir keinen Lagerbestand, sondern wir bestellen, wenn wir etwas brauchen und werden von Kahlbacher stets umgehend und optimal betreut“, so der Arzler Bauhofleiter.

Wenn es in der Gemeinde schneit, dann ist viel zu tun. „Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass wir zwischen fünf Uhr früh und 22 Uhr abends den Winterdienst erledigen müssen“, erklärt Dingsleder, „wir beginnen allerdings schon um vier Uhr in der Früh.“ In einem durchschnittlichen Winter kommen rund 200 Winterdienst-Einsatzstunden im Monat zusammen, immerhin sind in der Gemeinde Arzl rund 52 Kilometer Wegenetz zu räumen und zu streuen. Dafür braucht es eine gute Koordination, ein gutes Bauhof-Mitarbeiter-Team und zuverlässige Geräte – dies ist in Arzl im Pitztal vorhanden. Der Winter kann also kommen!