Katastrophenschutz: St. Veit/Glan sorgt vor

263
Zivilschutzreferent Horst Maier, Bürgermeister Martin Kulmer, Katastrophenschutzreferent LR Daniel Fellner. © Stadtgemeinde St. Veit

Die Stadtgemeinde St. Veit an der Glan hat zwei mobile Notstromaggregate angeschafft: Sie werden die Versorgung der Bevölkerung sichern, sollte es zu einem großflächigen Stromausfall, einem sogenannten Blackout, kommen.

Um so gut wie möglich gegen eventuelle Notfälle gerüstet zu sein, wurden von der Stadtgemeinde St. Veit an der Glan zwei mobile Notstromaggregate gekauft. „Dieses ermöglicht uns im Falle eines flächendeckenden Stromausfalles die Handlungsfähigkeit der Gemeinde sowie des Gemeindekrisenstabes“, erklärt Bürgermeister Martin Kulmer. Der Fuchspalast und die Sporthalle der Stadt sind im Katastrophenfall zentrale Versorgungsknotenpunkte und können dank der Stromerzeuger mit 200 Kilovoltampere (kVA) und 105 kVA mit Elektrizität versorgt werden. Im Fall eines Blackouts sichern sie die kommunikative Grundversorgung zwischen Einsatzorganisationen, den Behörden und der Bevölkerung und sind „Leuchttürme“, um etwa den Kontakt zu Ärzten, den Zugang zu Medikamenten, die Versorgung mit Lebensmitteln oder anderen überlebenswichtigen Gütern sicherzustellen.

Gemeinde- und Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner: „Auf ein mögliches Blackout bereitet sich das Land Kärnten seit Jahren intensiv vor. Mir ist es wichtig, Kärnten Schritt für Schritt sicherer zu machen – dazu braucht es viele kleine Bausteine, die ein großes Ganzes ergeben. Aus diesem Grund habe ich die Förderung einer Notstromversorgung, für mindestens einen Standort pro Gemeinde als zentrale Anlaufstelle im Falle von Katastrophen, umgesetzt. Die Präsentation heute ist quasi eine Premiere, über die ich mich besonders freue: St. Veit hat sich kärntenweit die erste Zusage aus diesem Förderprogramm des Katastrophenschutzreferates des Landes Kärnten gesichert.“