Klosterneuburg ist bereit für den Winter – Pflüge, Streuer und 1.000 Tonnen Riesel für 278 Kilometer Straßen

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Auch wenn sich der Winter heuer im Osten besonders viel Zeit lässt: Die Räumfahrzeuge stehen parat, Salz und Rieselvorräte sind gefüllt. Drei neue Fahrzeuge (Allradtraktor, Unitrac, LKW) kommen heuer im Winterdienst zum Einsatz. Für die Haushalte gibt es seit Mitte November gratis Streusplitt.

Um 278 Straßenkilometer, Gehsteige und Parkflächen im Gemeindegebiet von Klosterneuburg schnee- und eisfrei zu halten, wurden schon im Herbst Vorkehrungen getroffen und Probefahrten mit dem Schneepflug absolviert. Rund 550 Schneestangen, 120 Streugutbehälter und fünf mobile Salzsilos wurden kontrolliert und überholt. Somit ist der Wirtschaftshof voll einsatzbereit.

300 Tonnen Streusalz warten im Großsilo auf ihren Einsatz, 1.000 Tonnen Riesel stehen zur Verfügung. 65 Mitarbeiter – heuer auch 1 Mitarbeiterin – decken den Winterdienst ab, davon 14 die öffentlichen Gehsteige im Stadtgebiet und in den Katastralgemeinden.

Die Winterflotte des Wirtschaftshofs umfasst
 acht LKW
 drei Unimogs mit Pflug und Streuer
 drei Radlader mit Pflügen
 ein ICB-Bagger
 drei Unitrac mit Pflug und Streuer
 sieben Pritschenwägen für den Streckendienst
 vier Kleintraktoren mit Pflug und Streuer
 sechs Kontrahenten, also externe Vertragspartner.

Winterhalteverbote und Streusplitt für eine rutschfreie Stadt
Rund 90 Winterhalteverbote werden jedes Jahr aufgestellt. Sie gelten jeweils von 01. Dezember bis 15. März und dienen dazu, den Einsatzfahrzeugen des Winterdienstes ein ungehindertes Befahren der engen Straßenzüge zu gewährleisten. Die Stadtgemeinde appelliert an alle Autofahrer, die Winterhalteverbote einzuhalten und an die Räumfahrzeuge zu denken: Bei einer zweispurigen Fahrbahn muss eine Restfahrbahnbreite von fünf Metern bleiben.

Der Wirtschaftshof bietet auch heuer wieder die Gratisabgabe von Streusplitt an. Jeder Klosterneuburger Haushalt kann eine Kleinmenge bis 20 Liter beziehen. Die Abgabe erfolgt ab Mitte November, wie bisher auf dem Recyclinghof.

Quelle: Stadtgemeinde Klosterneuburg
Foto: EuroKommunal