MA 48-Auszeichnung für Richard Wawricka

148
DI Josef Thon (li) und Richard Wawricka

Im Rahmen der diesjährigen GartenTech am 24.04.2019 bekam EuroKommunal-Herausgeber und Verleger Richard Wawricka von DI Josef Thon, Abteilungsleiter der MA 48, ein Müllmonster verliehen.

Die schöne Auszeichnung – das Müllmonster ist eine mehrere Kilogramm schwere, gegossene Bronze und nummeriert – verlieh Josef Thon Richard Wawricka aufgrund seiner Verdienste um die GartenTech. „Ich war sogar bei der ersten GartenTech vor 18 Jahren dabei“, so der EuroKommunal-Herausgeber. Vor etlichen Jahren lancierte Wawricka eine eigene Homepage für die GartenTech, die Anfang 2019 gründlich modernisiert und überarbeitet wurde. Aufgrund seiner Bemühungen um die Werbemaßnahmen für die GartenTech sprach ihm die MA 48 ihren Dank aus und Josef Thon, Abteilungsleiter der 48er, überreichte ihm die begehrte Skulptur. „Ich bedanke mich bei Stadträtin Mag. Ulli Sima, DI Josef Thon, DI Ulli Volk und Erich Koza für die jahrelange, hervorragende Zusammenarbeit. Es ist mir stets eine große Freude, mit der sympathischsten Magistratsabteilung der Stadt zusammenarbeiten zu dürfen! Ich freue mich daher ganz besonders, und es ist mir eine sehr große Ehre, von der MA 48 mit diesem seltenen Preis ausgezeichnet worden zu sein“, erklärt Richard Wawricka.

Schwerpunkt Elektroantrieb
Die GartenTech hat sich im Laufe der Jahre zu einem Fixpunkt in der Stadt Wien entwickelt, 2019 fand sie bereits zum 18. Mal statt. Bei der GartenTech stellen jedes Jahr zahlreiche Unternehmen ihre Produkte vor, die zur Betreuung und Pflege von Straßen, Grünflächen, Wäldern, Wiesen und Parks eingesetzt werden.
Ulli Sima eröffnete die Veranstaltung, bei der „jedes Jahr noch umweltfreundlichere Geräte gezeigt werden“, so die Wiener Umweltstadträtin. 2019 präsentierten knapp 30 Aussteller Top-Marken, eine große Vielfalt an Geräten und Fahrzeugen sowie Neuheiten und Angebote. Ein Schwerpunkt lag auch heuer wieder bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen und Kleingeräten. Zu sehen gab es darüber hinaus auch Traktoren, Anhänger, Kehrmaschinen, Häcksler, Ausrüstung für Wald und Forst, Motorsägen, Kommunalgeräte, Hubsteiger, Winterdienstgeräte, Reinigungsgeräte sowie Motormäher.

Viele Kommunalgeräte in Wien unterwegs
Da die Stadt Wien aufgrund ihrer vielfältigen Aufgaben viele kommunale Fahrzeuge und Geräte im Einsatz hat, ist es wichtig im Bereich der Kommunaltechnik am Laufenden zu bleiben: Allein die MA 49-Forstamt und Landwirtschaftsbetrieb hat 8.650 Hektar Wald, 2.000 Hektar Ackerfläche und 60 Hektar Weingärten zu bewirtschaften – all diese Flächen befinden sich auf Wiener Stadtgebiet. Dazu kommen noch 32.900 Hektar in den Quellschutzgebieten außerhalb Wiens. Die MA 42-Wiener Stadtgärten betreut 992 Parkanlagen mit insgesamt rund 1.300 Hektar Fläche. Die MA 48-Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark ist wiederum für 2.800 Straßenkilometer und über 1.200 km Radwege in der Stadt zuständig, die sowohl im Winter geräumt und gestreut als auch im Sommer gekehrt werden müssen. Hinzu kommt die nötige Infrastruktur für den Transport von rund einer Million Tonnen an Abfällen pro Jahr.

Fachlicher Austausch steht im Vordergrund
Die GartenTech bietet den FachbesucherInnen die Möglichkeit, ihre Wünsche direkt bei den Herstellern zu deponieren. Somit können ökologische und gleichzeitig auch praktische Lösungen gemeinsam erarbeitet werden. Für viele Gemeinden rund um Wien ist die GartenTech daher seit Jahren zu einem Fixpunkt geworden.

Fixpunkt bei der GartenTech ist auch Erich Koza, der die Veranstaltung von Anfang an organisiert hat. Er ist zwar mittlerweile in Pension, lässt sich die Veranstaltung aber trotzdem nicht entgehen.

(c) Christian Houdek/PID

Über 300.000 Euro Spenden gesammelt
„Eine schöne Tradition der GartenTech ist es, dass hier auch Spenden gesammelt werden“, sagte Stadträtin Ulli Sima. Seit dem Jahr 2002 kamen durch die großzügigen Aussteller der GartenTech knapp 289.000 Euro zusammen, die an Menschen in Not, die Flüchtlingsbetreuung oder den Tierschutz weitergegeben wurden.

Im Namen der Aussteller konnte Umweltstadträtin Ulli Sima heuer zusätzlich einen Scheck in der Höhe von jeweils 4.466 € an Alfred Dorfer für den Fonds für alleinerziehende Mütter, an Willi Resetarits für das Wiener Integrationshaus und an Herbert Prohaska für das Projekt Mission Possible, das sich um Mädchen aus prekären Verhältnissen kümmert, übergeben. Damit wird heuer die Gesamtsumme von fast 304.000 € an Spenden von den AusstellerInnen für gute Zwecke erreicht.

Fotos: Christian Houdek/PID, EuroKommunal