Müll auf Autobahnen im Osten Österreichs

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Jährlich landen 2.200 Tonnen Müll alleine in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland auf der Autobahn. 500 Tonnen davon müssen sogar mühsam mit der Hand eingesammelt werden.

Gegenstände auf Fahrbahnen, und wenn es nur eine aufgewirbelte Zeitung ist, können Unfälle verursachen“, sagt ASFINAG Geschäftsführer Josef Fiala. „Die Müllentsorgung kostet jedes Jahr im Osten immerhin mehr als drei Millionen Euro. Alles was per Hand eingesammelt und entsorgt wird, lässt die Kosten steigen“, so Fiala.

Für die fachgerechte Entsorgung des Mülls stehen österreichweit auf den 50 ASFINAG Rastplätzen und 90 Raststationen ausreichend Mistkübel und Container zur Verfügung. 2017 hat die ASFINAG in Ostösterreich mehr als 2.200 Tonnen Müll entsorgt und dafür 3,2 Millionen Euro investiert.

Phänomen Mülltourismus
Auch wenn der größte Teil des Mülls ordnungsgemäß in dafür vorgesehenen Mistkübeln und Containern landet, kämpft die ASFINAG gegen den sogenannten „Mülltourismus“. Vor allem alte Autoreifen und Bauschutt werden immer wieder auf den Rast- und Parkplätzen abgeladen. Aber auch Fahrräder, Kühlschränke, Bänke, oder Türen müssen von den Mitarbeitern der Autobahnmeistereien unter großem Aufwand weggeräumt werden.

Quelle und Foto: © ASFINAG