Niederösterreich setzt auf den Unimog

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Das Land Niederösterreich stellt 11 neue Unimog-Modelle in den Kommunaldienst.

Es ist spektakulär anzusehen, wenn ein kommunales Arbeitsgerät auf den schon für normale Pkw-Modelle herausfordernden Strecken des ÖAMTC-Fahrtechnikzentrums Teesdorf seine Runden dreht. Wenn aber ‒ so wie Ende Juli ‒ insgesamt 11 neue Unimog-Modelle zwei Tage lang die von unterschiedlichsten Belägen und teils extremer Topographie geprägten Strecken unter die Räder nehmen, dann ist Action garantiert.

Grund für dieses Spektakel war die die Übergabe der zweiten Tranche neuer Unimog U 423-Modelle durch Pappas an das Land Niederösterreich. Insgesamt umfasste die Ausschreibung 11 Fahrzeuge und die damit verbundene Fahrerschulung in Theorie und Praxis für all jene, die die neuen Unimog-Modelle künftig Tag für Tag auf Niederösterreichs Straßen bewegen werden. Wichtig war es für Pappas in diesem Zusammenhang Situationen zu simulieren, die künftig helfen sollen, den Unimog auch in Extremsituationen sicher im Griff zu haben, wofür das Fahrtechnikzentrum beste Voraussetzungen bot.

Vorausgegangen ist diesem bisher größten Einzelankauf an Unimog-Modellen durch das Land Niederösterreich eine umfassende Ausschreibung. Sie hat sehr klare Eckdaten für ein perfektes Kommunalgerät beinhaltet, die es ohne „Wenn“ und „Aber“ zu erfüllen galt. Herausfordernd war für Andreas Hosinger, Unimog-Verkaufsberater für Wien, Niederösterreich und das Burgenland bei der Pappas Auto GmbH, aber nicht nur das Anforderungsprofil, sondern auch der direkte Mitbewerb. Obwohl schon die Eckdaten des Unimog ‒ sowohl bei der Vielseitigkeit als auch bei der Nutzungsdauer ‒ eine absolute Alleinstellung garantieren, galt es im Zuge der Ausarbeitung viele Punkte bis ins kleinste Detail zu prüfen, die echten Kosten für den Nutzer zu ermitteln und dementsprechende Entscheidungen zu treffen.

Der Ausgangswert von 1.400 Einsatzstunden pro Jahr zeigte in der Ausschreibung nicht nur, wie wichtig entsprechende Leistungsreserven für diese kommunalen Fahrzeuge sind, sondern auch, dass sie ‒ nicht zuletzt weil sie auf vielen Strecken im Ein-Mann-Betrieb eingesetzt werden ‒ ein Maximum an Komfort und Sicherheit bieten müssen. So erklärt sich auch die Ausstattung, die unter anderem hydrostatischen Antrieb, Wechsellenkung, Bluetooth, Kameras und Zusatzscheinwerfer umfasst. Extrem wichtig auch das Zusammenspiel zwischen Basisfahrzeug und Anbaugerät, in diesem Fall ein Mähausleger. Hier kann Pappas auf mehrere Jahrzehnte der Zusammenarbeit mit Mulag verweisen, für deren Angebotspalette die Pappas Auto GmbH auch als Importeur fungiert. Aufgrund spezieller Vorgaben eines Anwenders wurden 11 identische Mulag-Anbaugeräte und ein hinsichtlich des Ablageraums modifiziertes Modell gemeinsam mit den Unimog-Modellen übergeben.

Allen Kommunalprofis des Landes Niederösterreich gemein ist die Ausrüstung mit der 230 PS starken Motorisierung, die nicht nur bei der Leistung, sondern auch bei der Umweltfreundlichkeit höchsten Anforderungen gerecht wird.

INFO: www.pappas.at