Unimog: Ein Fahrzeug ist ein ganzer Fuhrpark

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An seinen ersten Arbeitstag bei der Firma Pappas im Sommer 2018 kann sich Lucas Linke noch gut erinnern: „Ich war gleich am ersten Tag mit dem Vertriebsteam auf der Allradmesse in Gaaden in Niederösterreich eingeteilt. In Folge war ich als Juniorverkäufer mit meinem erfahrenen Kollegen Andreas Hosinger im Außendienst unterwegs, der mir alles beigebracht hat, was ich im Verkauf wissen muss.“

Für den Bereich Technik bringt Lucas Linke selbst genügend Wissen aus seiner Zeit in der Werkstatt mit: Nach einer abgeschlossenen Lehre der „Nutzfahrzeugtechnik und Systemelektronik“ legte er noch die Prüfung zum KFZ-Meister samt Unternehmerprüfung ab. In der Werkstatt entdeckte er auch seine Begeisterung für den Unimog: „Bei den Pickerlüberprüfungen, die ich als Prüfmeister für schwere Nutzfahrzeuge abnehmen durfte, kam ich erstmals mit dem Unimog in Kontakt. Immer wieder kamen Kunden mit ihren Unimogs an meine damalige Arbeitsstelle um ein Pickerl machen zu lassen, und so hatte ich damals bereits Gelegenheit, mich am Unimog einzuarbeiten.“

Nach einem beruflichen Zwischenstopp in einem Sachverständigenbüro nahm Lucas Linke seine Tätigkeit bei Pappas auf, wo er umfassend eingeschult wurde. Mittlerweile hat der 27-Jährige ein eigenes Verkaufsgebiet, das große Teile Oberösterreichs, das nördliche Niederösterreich mit Wald- und Weinviertel, St. Pölten Land und Wien umfasst.
Seine Kunden, die er bei den Marken Multihog, Hansa und natürlich auch Unimog berät, sind Gemeinden, Bundesländer, Landwirtschaftsbetriebe, Energieversorger, Feuerwehren, aber auch Unternehmen mit Bahnanschluss und Verkehrsbetriebe. Denn der Unimog ist auch als 2-Wege-Fahrzeug erhältlich, das sowohl auf der Straße als auch auf der Schiene fahren kann. „Der Unimog kann auf der Straße anreisen, sich im Schienennetz eingleisen und zur benötigten Stelle auf der Bahnstrecke fahren. Das ist beispielsweise erforderlich um das Schienennetz instand zu halten. Auch wenn ein Zug entgleist kann der Unimog als Bergefahrzeug glänzen, um ihn im wahrsten Sinn des Wortes wieder auf Schiene zu bringen“, erklärt Linke das Multitalent Unimog.

Unschlagbar im Gelände
Der Unimog verfügt im Vergleich zum klassischen LKW noch über einige andere Vorteile, erklärt Lucas Linke: „Der Unimog weist eine geringere Fahrzeugbreite als der LKW auf, was es vor allem für Feuerwehren einfacher macht, zum Einsatzort zu kommen.“ Allradantrieb und diverse Sperren, die auch während der Fahrt zuschaltbar sind, runden das Geländetalent Unimog ab. „Einzigartig beim Unimog sind auch die Portalachsen“, erklärt Linke. „Das Achsrohr befindet sich oberhalb der Radmitte. Beim Unimog gibt es an den Radnaben Verlagerungsgetriebe, die die Achsmitte nach oben verlagern. Das erlaubt mehr Bodenfreiheit, ohne größere Reifen montieren zu müssen. Der Unimog wird damit extrem geländegängig.“
Auch in Sachen Wartung ist der Unimog unkompliziert, erklärt Linke: „Die Wartungsintervalle richten sich nach Betriebsstunden. Ist beispielsweise die Zapfwelle nicht viel im Einsatz, muss sie auch nicht jährlich gewartet werden. Der Bordcomputer im Unimog zeichnet die Betriebsstunden auf und erinnert auch daran, wenn eine Wartung ansteht.“

Ein Fahrzeug für 365 Tage im Jahr
„Unimog – ein Fahrzeug, ein ganzer Fuhrpark“, lacht Linke, für den der Unimog in keiner Gemeinde fehlen darf. „Mit einem Unimog können Gemeinden alle Aufgaben im ganzen Jahr lösen.“
Im Winter ist der Unimog ein Profi für den Winterdienst. „Auch große Streuautomaten sind für den Unimog kein Problem, da das Gewicht gleichmäßig auf der Vorder- und Hinterachse verteilt ist. Daher passen auch bei Vollbeladung die Achslasten und die Fahrsicherheit ist in jeder Lebenslage gegeben“, erklärt Lucas Linke.
Im Frühjahr lässt sich am Unimog leicht eine Kehrmaschine montieren, um das Streugut wieder einzukehren. Auch die Unkrautbekämpfung ist mit dem Unimog ein Leichtes, es lassen sich diverse Heißwassersysteme ebenso wie Wildkrautbürsten montieren. Das Transportwunder Unimog nimmt auch ohne Probleme ein mehrere tausend Liter fassendes Wasserfass auf, damit können Grünflächen und Bäume in der Gemeinde unkompliziert gegossen werden.
„Beim Mähen ist der Unimog überhaupt unschlagbar“, ist Lucas Linke begeistert, „hier kann der Unimog seine Effizienz voll ausspielen, denn es können bis zu drei Mähgeräte gleichzeitig angebaut werden. Damit lassen sich in einem Arbeitsgang gleich drei Spuren auf einmal mähen.“

Der Unimog samt Anbaugeräte ist auch bei der BBG gelistet. „Der Kunde kann den Unimog entsprechend seiner Anforderungen vergaberechtskonform bestellen“, erklärt Linke, „es gibt für jedes Aufgabengebiet ein Anbaugerät für den Unimog. Ich nehme mir hier viel Zeit, das mit dem Kunden in Ruhe zu besprechen. Und selbstverständlich kommt der Unimog auch für einen Gerätetest in die Gemeinde.“

Kontakt:
Lucas Linke
Mobil: +43 664 884 35 153
Mail: lucas.linke[at]pappas.at

www.pappas.at