Verbesserte Ampelsteuerung in Linz

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Die Stadt Linz hat ihre „intelligenten“ Ampeln noch intelligenter gemacht: Damit verringern sich die Wartezeiten für Fußgänger und Radfahrer.

Mehr als 80 Prozent der Linzer Verkehrslichtsignalanlagen sind bereits „intelligent“. Fußgänger bzw. Radfahrer, die bei den Verkehrsknoten Heliosallee – Neufelderstraße, Heliosallee – Orionstraße und Heliosallee – Andromedastraße (Lunaplatz) die Heliosallee überqueren wollen, erhalten die Freigabe zum Passieren der Straße nach Bedarf, das heißt die Grünphase für Fußgänger erfolgt über eine Anmeldetaster.

In den bestehenden Signalprogrammen wird nach erfolgter Fußgängeranmeldung ein fixes Grünfenster für die Straßenbahn geschaltet, wodurch sich die Wartezeiten für Fußgänger und Radfahrer entsprechend verlängern.

Zur Optimierung der Programmabläufe wird jedoch nun die Signalsteuerung adaptiert, wodurch sich die Situation für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie und Radfahrerinnen und Radfahrer bedeutend verbessert. Die Kosten für dieses Projekt betragen etwa 68.000 Euro und wurden vom Linzer Stadtsenat in der letzten Woche beschlossen. Die Grünfenster für Straßenbahnen werden nun künftig ebenfalls nur mehr nach Bedarf geschaltet, was die Wartezeiten verringert.

„Dafür werden nun die Sensoriken bei den Verkehrslichtsignalanlagen erweitert. Die Ampeln werden auch neu verkabelt. Hintergedanke bei diesem Projekt ist auch die Entschärfung potentieller Unfallschwerpunkte“, erläutert der Linzer Infrastrukturreferent Vizebürgermeister Markus Hein.

„Mehr als 80 Prozent der 200 Linzer Ampeln (Verkehrslichtsignalanlagen) sind bereits so geschaltet, dass sie nicht starre Intervalle haben, sondern direkt auf den Verkehr reagieren. Vor allem auch die Radfahrerinnen und Radfahrer davon profitieren davon. Die Effekte intelligenter Ampelsysteme sind neben der Verbesserung der Verkehrssicherheit an neuralgischen Stellen die Verminderung die Unfallhäufigkeit und die Anpassung der Räumzeiten für ältere Personen“, so Markus Hein.

Quelle: Stadt Linz