Von der Sprint-Distanz zum Marathon

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Von links: Thomas Hofer (Leiter Stadtreinigung), DI(FH) Burkhard Steurer, MAS, MSC (Sparten­bereichs­leiter Stadt­raum), Vizebürgermeister Mag.(FH) Mario Eustacchio

Was vor wenigen Jahren im Sektor E-Mobilität noch undenkbar war, ist mittlerweile Realität. Reichweiten jenseits der 500 km Marke werden von Serienfahrzeugen erreicht und der Zeitgeist spricht eine klare Sprache – Bye-Bye CO2.

Wir haben den Graz-Marathon zum Anlass genommen, uns die weltweit 1. vollelektrische Kehrmaschine im Dienste der Holding Graz etwas genauer anzusehen.

DI (FH) Martin Nigitz verantwortet den Bereich Grünraum, Winterdienst und Fuhrpark innerhalb der Holding Graz und gibt uns Auskunft über seine bisherigen Erfahrungen.

DI (FH) Nigitz: sehr positiv überrascht hat uns die Lauf­leistung der Maschine. Ein Schichtbetrieb ohne Zwischen­ladung ist problemlos möglich, und das bei einer beeindruckenden Saugleistung.

Zweiter Pluspunkt ist die verringerte Geräuschentwicklung – wir können dadurch die verkehrsberuhigten Nacht­stun­den für unsere Kehreinsätze nützen.

Dritter wichtiger Punkt ist der ökologische Aspekt – NULL Emission ist ein Gebot der Stunde für uns und das erfüllt diese Maschine zu 100 %.

Vierter und letzter Punkt ist der ökonomische Aspekt. Eine abschließende Einschätzung wird man erst nach mehreren Betriebsjahren abgeben können, aber erste Zahlen zeigen uns eine sehr positive Tendenz die Lust auf mehr macht.

Zur Maschine:
Die S2.0 ist die erste vollelektrisch angetriebene Kehr­maschine weltweit und ein Multifunktions-Werkzeug mit 0 (Null) Emissionen. Herzstück neben der Regelungs- und An­triebs­technologie stellt das intelligente Batterie-Manage­ment-System dar und ist hauptverantwortlich für die überragende Laufleistung.

Die maßgeschneiderte Batterie enthält knapp 4500 Zellen. Insgesamt 24 Temperaturfühler sorgen für höchste Be­triebssicherheit und Effizienz bei Ladung und Betrieb. Die Batterie versorgt alle Motoren und Systeme mit Strom: die Turbine, die Besen, die Heizung und Klimaanlage sowie die Fahrantriebe. Der Fahrantrieb besteht aus zwei Rad-Mo­toren an der Vorderachse und verhilft der Maschine zu einer Fahr­geschwindigkeit von 40 km/h.

Aufgeladen werden kann die Batterie entweder über Nacht (Ladedauer ca. 9 Std.) oder z.B. über Mittag mit einem Super­charger (Ladedauer ca. 2 Std.).

 

Boschung Verkehrstechnik GmbH
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BU: Die Herren sind v l n r: Thomas Hofer (Leiter Stadtreinigung), DI(FH) Burkhard Steurer, MAS, MSC (Sparten­bereichs­leiter Stadt­raum), Vizebürgermeister Mag.(FH) Mario Eustacchio