Von Kitzbühel in die ganze Welt: Kahlbacher feiert 70-Jahr-Jubiläum

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EuroKommunal-Herausgeber Richard Wawricka (li) gratuliert Christian (mitte) und Horst Kahlbacher (re.) zum runden Firmenjubiläum.

„Safety on the road“ ist seit dem Jahr 1949 das Motto des Komplettanbieters von Winterdienstgeräten, der im In- und Ausland für Qualität bekannt ist. Das 70-jährige Bestehen feierte die gesamte Firma mit all ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am 5. Juli 2019 bei einer gemütlichen Grillparty in Kitzbühel.

Gegründet wurde das Unternehmen, das bis heute im Eigentum der Familie Kahlbacher steht, vom Technischen Rat Anton und seiner Frau Marianne Kahlbacher. „Firmengründer Toni Kahlbacher war eine Institution in Kitzbühel, er war Vizebürgermeister und Ehrenbürger der Stadt“, sagt Kitzbühels Bürgermeister, Dr. Klaus Winkler. „Er hat sehr erfolgreich das Unternehmen aufgebaut, hat aber auch viele kommunale Einrichtungen initiiert. Für uns als Stadt Kitzbühel gehört die Firma Kahlbacher zu den wichtigsten Betrieben, nicht nur weil sie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt, sondern auch, weil die Firma international erfolgreich ist und den Namen Kitzbühel weit hinausträgt.“

Bürgermeister Dr. Klaus Winkler

Zahlreiche langjährige Mitarbeiter
An einen weltweiten Export hat Toni Kahlbacher bei der Gründung seiner Firma noch gar nicht gedacht, er startete in seinem Privathaus, erst später baute er die erste Betriebsstätte in Kitzbühel. Mitarbeiter, die sich noch an Toni Kahlbacher erinnern, gibt es im Unternehmen einige. Im Zuge der Betriebsfeier wurden zahlreiche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit geehrt, darunter auch ein Mann, der seit 40 Jahren im Unternehmen beschäftigt ist. „Er hat bei uns gelernt und arbeitet noch immer bei uns“, sagt Horst Kahlbacher, dem die Firma gemeinsam mit seinem Bruder Christian Kahlbacher gehört. „Ich bin sehr stolz auf meine Vorgänger, meine Großeltern Marianne und Toni Kahlbacher, aber genauso auf meinen Vater, Kommerzialrat Horst Kahlbacher. Er hatte den selben Vornamen wir ich und wir haben in den letzten 20 Jahren gemeinschaftlich die Geschäftsführung inne gehabt und unzählige Projekte umgesetzt. Leider ist mein Vater frühzeitig verstorben, aber ich glaube, meine gesamten Firmenvorgänger sind froh, dass sich die Firma so entwickelt hat, wie sie heute dasteht.“

Der Kaufmännische Geschäftsführer Georg Schreder, für Finanzen, Controlling und Personal zuständig und bereits seit 26 Jahren bei Kahlbacher beschäftigt, meint, „wenn man die letzten 26 Jahre Revue passieren lässt, dann merkt man eigentlich schon ein deutliches Wachstum bei uns im Haus. Nicht nur was das Personal betrifft, sondern den Umfang der Gesamtliquidität und den Anforderungen, die dadurch wachsen. Das Ergebnis lässt sich nach wie vor noch sehen.“

Lehrlingsausbildung als Sockel des Unternehmens
Großen Stellenwert hat auch die Lehrlingsausbildung, wie der Bürgermeister Winkler betont: „Wir sind froh, dass wir hier im Bezirk Kitzbühel eine solch erfolgreiche Firma haben, die über 70 Jahre vom Familienbetrieb im Jahr 1949 aus gewachsen ist und jetzt in der dritten Generation so erfolgreich mit sehr tüchtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterarbeitet. Besonders zu erwähnen ist auch, dass sie immer darauf geschaut haben, dass die Mitarbeiter gut geschult sind, sie haben viele Lehrlinge ausgebildet“, so der Bürgermeister.
„Insgesamt haben wir seit Bestehen der Firma über 400 Lehrlinge ausgebildet und die Lehrlingsausbildung ist für uns der Sockel“, so Inhaber Horst Kahlbacher. „Das Grundwissen unserer Branche besteht sehr viel aus eigenem Know-how und dabei ist es sehr wichtig, dass die Leute auch nach der Lehre dem Unternehmen treu bleiben und somit die Weiterentwicklung des Unternehmens fördern. Das Unternehmen ist nur so gut wie seine Mitarbeiter sind.“

Peter Berger, Geschäftsführer und für den Vertrieb verantwortlich, ist „stolz auf die Firma Kahlbacher, wir sind immer noch ein Familienbetrieb und in der heutigen Zeit, in der nur die Großen überleben, ist das keine Selbstverständlichkeit. Speziell in unserer Branche, in der die Kleinen nach und nach von den Großen Firmen übernommen werden sind wir schon stolz, dass wir als kleines Unternehmen noch Bestand haben, denn international betrachtet sind wir schon noch eine kleine Nummer.“

Von rechts: KommR. Klaus Lackner (Bezirksobmann Wirtschaftskammer Kitzbühel), Horst Kahlbacher und Dr. Balthasar Exenberger (Bezirksstellenleiter Wirtschaftskammer Kitzbühel)

Klaus Lackner, Obmann der Wirtschaftskammer Kitzbühel bringt es auf den Punkt: Über die Firma Kahlbacher kann man nur eines sagen: Das ist eine tolle Firma. Die Firma erzeugt Qualitätsprodukte, die international einen sehr guten Ruf haben und dadurch wird auch den Name Kitzbühel in die Welt hinausgetragen.“