Wiener Linien sind winterfit

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Winterdienst bei Haltestelle Spitalgasse/Währingerstraße in Wien

Die Temperaturen sinken auch in der Stadt Wien und der Winter rückt näher. Noch ist in der Stadt zwar kein Schnee in Sicht, aber der Winterdienst der Wiener Linien ist für den Einsatz gerüstet. Eigene MitarbeiterInnen und beauftragte Firmen stehen bereit, um Haltestellen und exponierte Öffi-Strecken zu streuen und von Eis und Schnee zu befreien.

Winterdienst betreut Öffi-Haltestellen und Schienenstraßen
Insgesamt stehen bei den Wiener Linien über 80 Einsatzfahrzeuge bereit, um die über 1.000 Straßenbahnhaltestellen und über 4.000 Bushaltestellen des Öffi-Netzes eis- und schneefrei zu halten. Bei den 109 U-Bahn-Stationen räumt der Winterdienst Eingänge und oberirdische Bahnsteige. Um die Räumung der Wiener Straßen kümmert sich grundsätzlich die MA 48, damit werden auch die Busspuren vom Schnee befreit.

Neben knapp 180 Kilometer Straßenbahngleisen müssen auch Betriebsbahnhöfe und Garagen vom Schnee befreit werden. Im Winter stehen außerdem die über 1.100 Weichen im Straßenbahnnetz besonders im Fokus. Die meisten sind mit einer speziellen Heizung ausgestattet, damit sie nicht durch Eis und Schneematsch blockiert werden.

Allzeit bereit: Witterung bestimmt Einsatzstufe
Der Winterdienst der Wiener Linien ist immer von 1. November bis 31. März aktiv. Die Vorbereitungen für den nächsten Winter beginnen schon Monate, bevor es wieder kalt wird: Soletanks und Streusplitt-Behälter werden gefüllt und die Schneepflüge auf die Räumfahrzeuge montiert. Die tatsächliche Einsatzstufe – von Rufbereitschaft bis zum Streu- bzw. Räumeinsatz – hängt von der Witterung ab. Ist Glätte (mit oder ohne Schneefall) zu erwarten, streut der Winterdienst Haltestellen und busbefahrene Gleiskörper. Wenn mehr als ca. 5 cm Schnee fallen, müssen Schienenstraßen geräumt werden, damit die Straßenbahnen fahren können.

Bei Schneefall geht alles langsamer
Bei starken bzw. langanhaltenden Schneefällen sind trotz Winterdienst Verzögerungen und Verspätungen möglich, weil dann der gesamte Verkehr in Wien deutlich langsamer fließt. Durch die schwierigen Straßenverhältnisse kommt es vermehrt zu Unfällen und auch die Zahl der Falschparker nimmt stark zu.

Quelle und Foto: Wiener Linien